Die Schwarzen Schafe der Branche …
… sind die »Zuschussverlage«, d.h. Verlage, die i.d.R. Geld vom Autor verlangen, damit ein Buch publiziert wird. Nicht rückzahlbar, versteht sich. Auf Ihrem Blog Autorenschrittmacher hat nun Christine Koschmieder (welche auch Agentin einiger unserer Autoren und außerdem Herausgeberin unserer Reihe Sonar ist) die Korrespondenz *** von Rodja Smolny von der Mein Buch oHG, mit einem seiner »Kunden« dokumentiert, die dieser ihr zur Verfügung gestellt hatte. Das Ganze war ein interessanter Einblick ***.
Die Mein Buch oHG ist mittlerweile insolvent, und Herr Smolny arbeitet bei der Literaturagentur Lindbergh & Well. Er hat nun Christine Koschmieder aufgefordert, ihre entsprechenden Posts aus dem Netz zu nehmen, wegen Rufschädigung. Als sie sich weigerte, wurde sie nicht nur von ihm verklagt, sondern er schaltete auch ihren Blogprovider blog.de ein, der eilig die genannten Artikel in den Entwurfsmodus setzte, was sie nicht mehr zugänglich macht.
Das Ganze wird hoffentlich auch bald einer größeren Öffentlichkeit bekannt, das Literatur-Café hat z.B. inzwischen darüber berichtet. Bleibt zu hoffen, dass Herr Smolny mit seiner Klage nicht durchkommt. Und das Print-on-Demand-Anbieter wie Lulu oder BoD *** gewissen Verlagen langsam das Wasser abgraben (die beiden habe ich vor einiger Zeit hier schon mal verglichen).
Einige Deeplinks auf die Artikel funktionieren übrigens. Nachzuprüfen z.B. hier und hier.
Nachtrag: Herr Smolny hat uns darauf hingewiesen, dass »Äußerungen« in diesem Artikel sein Persönlichkeitsrecht verletzen sollen. Wir haben einige Stellen (gekennzeichnet mit ***) daraufhin entfernt bzw. geändert, ungeachtet einer rechtlichen Prüfung, weil es nicht unsere Absicht ist, Herrn Smolnys Ruf zu schädigen oder seine Rechte zu verletzen.
Weiterlesen:

Am 28. September 2007 um 01:08 Uhr
Hallo!
Auch wenn ich vielleicht ganz alleine dieser Meinung bin… ich kann Herrn Smolny verstehen! Ich empfinde sein gerichtliches Vorgehen gegen diverse Artikel, Blogs, ect. nicht als Eingriff in die Pressefreiheit oder sonstiger öffentlicher Meinungsbildungsarbeit, sondern als „Schützen seiner Person“.
Gerade weil wir heutzutage mit wenigen Klicks Meinungen verbreiten, diskutieren und auch manipulieren können, sollten wir sehr vorsichtig sein. Alles tun können, heißt nicht, alles tun dürfen!
Und auf jemanden, der schon auf der Schnauze liegt (Insolvenz), noch drauf zu prügeln, wäre nicht… mein Stil.
Natürlich ist es interessant zu lesen, wie Kunden von Zuschussverlagen geködert und bei der Stange gehalten werden. Wären diese Veröffentlichungen ohne Namensnennung gewesen, kein Problem… und der Informationsgehalt wäre derselbe gewesen.
Aber so….Google vergißt nichts! Wenn man vor 100 Jahren Mist gebaut hat, ist man in eine andere Stadt gezogen und konnte noch mal von vorne anfangen. Vor 50 Jahren mußte man schon in ein anderes Land ziehen. Und jetzt? Immer glasklar googlebar!
Daß durch die Diskussion über seine frühere Tätigkeit…Betonung liegt bei frühere…seine jetzige Tätigkeit…als Literaturagent…in Frage gestellt wird… finde ich bedenklich. Ich weiß aus mehreren Foren, daß einige Leute jetzt sehr verunsichert sind, ob sie sich bei der Agentur mit einem Manuskript bewerben sollten. Und warum? Weil er früher etwas gemacht hat, was jeder Versicherungsagent, Banker oder Autoverkäufer macht: Dem Kunden suggerieren, daß er es unbedingt braucht, es einfach kaufen muß! Nicht strafbar! Und es gehören immer zwei dazu…der etwas verkaufen will und der es sich verkaufen läßt!
Um eines klar zu stellen, auch ich bin ein Gegner von Zuschussverlagen!!!
Aber man sollte die Kirche im Dorf lassen! Zuschussverlage entstanden, weil eindeutig ein Bedarf vorhanden war! Tausende Autoren dürsteten nach Veröffentlichung, egal ob begabt oder nicht. Sie alle meinten, verkannte Genies zu sein. Also kam man auf die Idee mit den Zuschussverlagen. Eine echte Marktlücke! Viele ahmten es nach. Branchenkenner, Branchenfremde, Naive, Idealisten und natürlich auch …Kriminelle. Dazu kam, was viele schon vergessen haben, der Druck eines Buches war … nicht nur sehr teuer, sondern auch aufwendig! „Ein – Buch- Auflagen” wie heute … weder vorstellbar, noch machbar!
Als das Ganze dann ausuferte, die Kriminellen mit Abzocke überhand nahmen, warnte man die Öffentlichkeit. Sämtliche Medien berichteten darüber. Immer wieder! Und da ich davon ausgehe, daß angehende Autoren nicht nur schreiben, sondern auch lesen können… habe ich absolut kein Mitleid! Selbstbeweihräucherung kostet eben Geld!
Dazu kommt, ohne die Zuschussverlage, gäbe es kein BOD, kein LULU ect.
Was dort angeboten wird, ist im Grunde nur eine konsequente Weiterentwicklung der Grundidee: Manuskripte „verlagsabgelehnter“ und -oder “veröffentlichungssuchender” Autoren kostenpflichtig zu drucken. Begünstigt durch die Verbreitung des Internets, der Entwicklung des Digitaldrucks, konnten sie das Ganze bedeutend günstiger anbieten, dadurch bedeutend mehr Autoren (Marktanteile) dafür gewinnen. Und um viele Autoren zu wiederholtem Verlegen zu animieren, wurde der flächendeckende Vertrieb entwickelt.
Denn nur ein zufriedener Autor ist ein treuer Kunde. Schließlich geht es auch bei BOD. nur um eines… Produkte zu verkaufen.
Für die jetzige hitzige Diskussion über Zuschussverlage, fehlt mir das nötige Verständnis.
Halte ich persönlich für einen überflüssigen Aufwand.
Wir haben BOD und wir haben das „bloggen“ entdeckt, daß jedem, aber auch wirklich jedem, die Möglichkeit gibt, sich öffentlich zu artikulieren, zu profilieren, zu inszenieren und das…kostenlos!
“Die Tage der schwarzen Schafe” sind sowieso gezählt! Bildlich ausgedrückt… der Schlachter hat das Bolzenschussgerät nicht nur entsichert, sondern auch schon angesetzt.
Und wer sich heutzutage immer noch darauf einläßt… dem ist echt nicht zu helfen!
Am 1. November 2007 um 01:06 Uhr
Liebe Autoren und Verleger,
im Land der schwarzen Schafe wird man immer wieder fündig! Direkt von “Mein Buch oHG”, die ich noch vermeiden konnte, zu Lindbergh & Well und dem unvermeidlichen Rodja Smolny.
Agenturvertrag: ok; schamhaft 8 Wochen Wartefrist, dann , o Wunder(!), Erfolgsmeldung des Agenten: Verlag gefunden, zahlt lt. Vertrag 2.150,- Euro,Bedingung: Lektorat. Kosten? Ha, ha, ha … 11.965,00 Euro, Vereinbarung gleich dazu.
Recherche: “renomierter Verlag”: Deutscher Literaturverlag DLV, Hamburg HRB 101818, fünf Autoren, vier Titel, Geschäftsführer Oliver Melzer, der auch die Rechtsachen für “Mein Buch oHG” u.a. als Beklagtenvertreter in Sachen Yvonne Wussow erledigt hatte, Teilhaber: Rodja Smolny.
Lektorat mit der besch…eidenen Honorarforderung: MERKAMMER Basel, ein Service der Biographie-Service GmbH Basel (CH-270.4.013.409-1), per 07.07.2005 Gesellschafter und Geschäftsführer, mit Einzelunterschrift, mit einer Stammeinlage von CHF 10.000,- CHF: Rodja Smolny.
Ein klassisches Schneeballsystem, bei dem sich Smolny mit Insich-Geschäften stets selbst bedient. Ob die Konstruktion juristisch zu knacken ist, wird sich zeigen. Publizistisch wird es nicht einfacher, braucht starke Nerven und viel Zeitaufwand. De facto läuft hier nur das übliche BoD-Geschäft nach dem Muster von “Mein Buch oHG” zu horrenden Preisen.
Welche Rolle spielt es da noch, ob Lindbergh & Well nur ein Briefkasten in Malmö ist, oder ob Sandra Uschtrin ihr Renomee mit bezahlter Werbung ruiniert?
Nichts für ungut und viel Erfolg ohne solche “Agenten”
wünscht
Teja Bernardy
Am 3. November 2007 um 00:06 Uhr
speziell für Astrid Gebauer:
\”Alles tun zu können, heißt nicht, alles tun zu dürfen.\” Wie wahr! Und wie wichtig! Gilt das nicht auch für Ihren so vehement verteidigten Herrn aus Berkenthin?!
Sollten Sie ihn sehen, erinnern Sie ihn bitte daran. Sollten Sie ihn nicht sehen, vielleicht könnten Sie ihn per Mail, Fax, Telephon, Brief daran erinnern. Er steht im Telefonbuch! Seine Kontaktadresse ist im Net! Oder sollte gerade im It- und Medienzeitalter der *** (Aus Haftungsgünden haben wir hier ein Wort unkenntlich gemacht, Anm. d. Verlags) vor der Wahrheit geschützt werden, im rechtsfreien Raum agieren dürfen. Zumindest er sieht das Internet so, und Sie, als sein unberufener Verteidiger offensichtlich auch. Nichts für ungut und möge der Kelch des besagten Herrn an Ihnen vorüber gehen!
Am 7. November 2007 um 15:08 Uhr
als smolny-geschädigter kann ich über soviel verständnis nur lachen.
der mann ist, schlicht gesagt, ein gewiefter *** (Aus Haftungsgünden haben wir hier ein Wort unkenntlich gemacht, Anm. d. Verlags).
trotzdem wünsche ich weiterhin guten glauben an den mann aus malmö
frank gebauer
Am 23. November 2007 um 21:29 Uhr
Sehr geehrter Herr,
vielen Dank für die Zusendung Ihres Manuskriptes. Wir würden dafür gern die Vertretung übernehmen, um Sie und Ihr Manuskript an einen Verlag zu vermitteln!
Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das Manuskript lektoriert wird. Wir können nur mit einem orthographisch korrekten Text bei den Verlagen vorstellig werden. Dies ist nicht nur in unserem Interesse (wir haben einen Namen in der Branche), sondern auch in Ihrem, denn es wäre sicherlich schade, wenn Ihr Manuskript aufgrund von Mängeln in der Rechtschreibung einen falschen Eindruck vermittelt und abgelehnt würde.
Wir führen das Lektorat nicht selbst durch, sondern vermitteln dies an eine uns bekannte Agentur. Wenn Sie damit einverstanden sind, bitten wir Sie um Zusendung der Auftragserteilung. Wir geben diese dann mit Ihrem Manuskript weiter.
Die Kosten für das Lektorat können Sie selbst überschlagen: Pro 1.650 Zeichen (Normseite) kostet das Korrektorat (gem. neuer deutscher Rechtschreibung) 8 EUR, was den branchenüblichen Preisen und den Honorarempfehlungen der Lektoratsverbände entspricht. Da wir die Anforderungen der Verlage kennen und denen durch ein sorgfältiges Lektorat Rechnung tragen, bitten wir um Verständnis, wenn wir andere Lektorate nicht akzeptieren können, da uns die Qualitätskontrolle fehlt.
Direkt am Anschluss an die Fertigstellung des Lektorats beginnen wir die Gespräche mit den Verlagen.
Ich freue mich, von Ihnen zu hören!
Mit freundlichen Grüßen,
Rodja Smolny
Lindbergh & Well
Am 24. November 2007 um 18:37 Uhr
Sehr geehrter Herr Smolny,
ohne das gesamte Manusskript von 400 Seiten je gesichtet zu haben, können Sie nicht beurteilen, inwieweit es mögliche orthographische Defizite aufweist. Was Ihnen bislang vorliegt, ist eine Leseprobe, bzw. Stilprobe.
Die abgeschlossene Vertretungsvollmacht beruht auf dieser Einsichtnahme.
Das nur eine ausschliesslich anerkannte Lektorierung, durch eine Ihnen bekannte Agentur, deren Eigentümer Sie selbst sind, die Verlage überzeugen könnte, ist nicht nachvollziehbar, da diesbezüglich Stellungnahmen möglicher Interessenten nicht belegt sind. Von einer üblichen engen Zusammenarbeit, seit Vertragsbeginn zwischen Agentur und Autor, ist daher nach zwei Monaten nicht zu sprechen.
Ihr Angebot, jede Normseite (1650 Zeichen), mit jeweils 8 Euro grammatikalisch zu überprüfen, ist somit für mich weder interessant
noch zielführend auf der Suche nach einem Verlagsvertrag.
Ich lehne Ihr Angebot vom 24.11.2007 ab und gemäß Abschnitt 5 unserer Vereinbarung entziehe Ihnen hiermit ab sofort, weitere Vetretungsvollmacht.
Die Vertretungsvereinbarung vom 09.10.2007 ist somit aufgehoben.
Eine schriftliche Bestätigung mit meiner Originalunterschrift, geht Ihnen in den nächsten Tagen zu.
Mit freundlichen Grüßen
(Name gelöscht)
(akademische Titel entfernt)
Am 25. November 2007 um 01:44 Uhr
Zu Chris Grabe:
Dieselbe E-Mail wie bei mir.. ich war ja bereits vorgewarnt, habe nur noch auf die Mail gewartet.. naja, wudnerbar, wenisgtens weiß ich jetzt wo ich bin. Ein unmögliches Vorgehen und man sollte es durchaus publik machen, damit jeder weiß, woran man ist. Ich hatte zu Beginn schon ein schlechtes Gefühl, war jedoch fair und habe ihm eine Chance eingeräumt, aber insgeheim wartet man dann doch auf den Haken an der Sache.. der ja bei jedem auch kam.
Ich empfehle jeden einen Bogen um diese Literaturagentur zu machen, da hat man alleine mehr Chancen…
Am 25. November 2007 um 23:01 Uhr
Der schwedische Elch
Literaturagentur Lindbergh & Well, Rodja Smolny
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Seit einigen Monaten tritt Herr Smolny als “Agent der aus Schweden stammenden Literaturagentur Lindbergh & Well” auf. Er betreibt massive Werbung mit dem Slogan, bei Verlagen keine Druckkostenzuschüsse zu akzeptieren und die AutorInnen erst nach Vermittlungserfolg mit 15 % der Brutto-Einnahmen zur Kasse zu bitten. Er beruft sich auf seine hervorragenden Kontakte zur deutschen Buchbranche und auf die hohe Erfolgsquoe von Lindbergh & Well.
Im August schickte ich Herrn Smolny Manuskriptunterlagen. Mitte September schloss ich mit ihm eine Vertretungsvereinbarung für einen fertiggestellten Roman ab. Vor kurzem erhielt ich nun von Herrn Smolny eine Veröffentlichunszusage des DLV (Deutscher Literaturverlag Hamburg) mit zu unterzeichnendem Verlagsvertrag. Vorgabe für das Zustandekommen der Veröffentlichung war allerdings eine externe Lektorierung durch ein sogenanntes Lektorat MERKAMMER in Basel/CH mit exotischen 11.965,– Euro Lektoratskosten !!
Davon abgesehen, dass ein seriöser Verlag die Lektorierung selber übernimmt und nicht seinen AutorInnen in Rechnung stellt, ergaben meine daraufhin angestellten Recherchen Folgendes:
- Das Lektorat Merkammer ist eine Unter-Organisation der “Biographie-Service-GmbH” in Basel, Geschäftsführer dieses Unternehmens ist der Literaturagent Rodja Smolny von Lindbergh & Well.
- Der DLV (Deutscher Literaturverlag) in Hamburg präsentiert sich im Internet mit 5 Autoren und 4 Büchern (diese Konstellation gibt zu denken). Laut Recherche ist Rodja Smolny auch hier Teilhaber, Geschäftsführer ist ein Rechtsanwalt (Prozesstätigkeit für Smolnys ehemalige insolvente “Mein Buch-OHG”.
Fazit:
Herrn Rodja Smolnys sogenannte Literatur-Vermittlungs-Aktivitäten beinhalten ausschließlich Firmen, an denen er selber beteiligt ist. Aus Beiträgen in verschiedenen AutorInnen-Foren geht hervor, dass er in allen Fällen nach demselben Muster vorging: Gleiche Summen, gleiche Namen (Merkammer und DLV), gleicher Wortlaut der Anschreiben. Es gibt also keinen anderen Verlag, bei dem er sich um die Vermittlung eines Manuskripts bemüht. Von wegen hervorragende Kontakte zur deutschen Buchbranche …
Ich sandte Herrn Smolny meine Kündigung der Vertretungsvereinbarung mit Lindbergh & Well.
Ich finde, man muss auf eine solche Geschäftsgebarung, die auf dem Prinzip des Schneeballsystems basiert, öffentlich hinweisen. Dem auf deutschen Fluren wilderndem schwedischen Elch sollte man das Moos verwehren.
Es waren offenbar nicht Wenige, die er so über den Tisch ziehen wollte.
Mir gibt neben den Unannehmlichkeiten und der Empörung über derartige Praktiken noch en anderer Aspekt zu denken:
Der schwedische Elch ist doch offensichtlich nicht ganz blöde. Es muss ihm doch die Logik sagen, dass er mit dieser Vorgehensweise sowohl der Agentur Lindbergh & Well als auch dem Deutschen Lieraturverlag und selbstredend seiner eigenen Person das Ablaufdatum auf die Stirn schreibt. Was zwischenzeitlich ja größtenteils schon geschehen sein dürfte …
Und leben kann er von so etwa wohl auch nicht, denn wer zahlt schon fast 12.000,– Euro für ein Lektorat (daher erst vier Bücher beim DLV, haha). Also, was bezweckt er eigentlich mit dem Ganzen? Ist es vielleicht nur eine Tarnung für weitere ungreime Geschäfte?
Und was geschieht wirklich mit unseren Kindern, den Manuskripten?
Jeder Autor, jede Autorin weiss, wie es ist, wenn man ein längeres Manuskript fertiggestellt hat. Man hat unter vielen Mühen, aber mit noch mehr Begeisterung, ein Kind geboren. Also was ist, wenn unsere Kinder verscherbelt werden und irgendwann unter anderem Namen, mit kleinen Veränderungen, auf dem Buchmarkt auftauchen? Man könnte das nicht einmal wirklich nachprüfen, denn wer liest schon die Inhaltsbeschreibung jedes neuen Buches? (Schon gar nicht, wenn es vielleicht auf schwedisch erscheint – o.k., das war ein Elche-Witz).
Auf jeden Fall möchte ich jedem Schreibenden raten, seine Manuskripe notariell oder bei diversen literarischen Rechte-Wahrnehmungsgesellschaften zu hinterlegen, bevo er es aus den Händen gibt.
Im Grunde sollten alle Elch-Geschädigten sich solidarisieren und öffentlich austauschen, um einen Riegel vor eventuelle weiterführende Elch-Wildschweinereien zu schieben.
Am 26. November 2007 um 10:50 Uhr
vielen dank für die vielen beiträge zu diesem thema. wir haben uns nun aber entschlossen, die kommentarfunktion zu deaktivieren, da wir als blogbetreiber aus haftungsgründen immer wieder überlegen müssen, was noch zulässig ist, ohne schwierigkeiten zu bekommen – herr smolny hat uns ja wie im beitrag geschrieben schon einmal auf eine angebliche verletzung seines persönlichkeitsrechts hingewiesen. wir denken aber dass auch ohne weitere kommentare hier für alle interessierten genug zu finden ist.
verlag voland & quist